Fachrechnen · Pharma-Assistentinnen · Dosisberechnung
Von der ärztlichen Verordnung (mg pro kg Körpergewicht) zur abzumessenden Menge in ml – und immer die Plausibilität prüfen, denn hier geht es um Menschen. Wähle deinen Zugang.
Wähle deinen Zugang:
Rechne in vier klaren Schritten vom Körpergewicht zur Menge in ml.
«Das Kind erhält pro Dosis ______ ml Sirup, also täglich ______ ml; für die ganze Behandlung werden ______ ml benötigt.»
Löse die Aufgabe ohne Hilfen. Zum Prüfen kannst du deine Ergebnisse eintragen.
In der Apotheke reicht die richtige Rechnung nicht – du musst auch falsche Ergebnisse erkennen, bevor sie zum Kunden gelangen. Prüfe die folgenden drei Fälle.
Eine Kollegin hat für das 12-kg-Kind 60 ml pro Dosis notiert. Ist das plausibel?
Für ein 20 kg schweres Kind wurde bei gleicher Verordnung (10 mg/kg) und gleichem Sirup 10 ml pro Dosis berechnet. Ist das plausibel?
Für ein Kind wurde die Konzentration mit 50 mg/5 ml statt 100 mg/5 ml verwechselt. Wird dadurch zu viel oder zu wenig Sirup abgemessen?
10 mg × 12 = 120 mg.120 mg ÷ 100 mg × 5 ml = 6 ml.6 ml × 3 = 18 ml.18 ml × 5 = 90 ml.Beispielsatz: «Das Kind erhält 6 ml pro Dosis, täglich 18 ml; für die ganze Behandlung werden 90 ml benötigt.»
20 × 10 = 200 mg → 200 ÷ 100 × 5 = 10 ml.Erwartungshorizont Denkaufgabe: Dosierungsfehler betreffen die Gesundheit direkt; die Plausibilitätsprüfung ist die letzte Sicherung. Kommafehler entstehen besonders beim Umrechnen zwischen mg und ml und beim Verschieben von Einheiten (mg ↔ g, ml ↔ l). Sinnvolle Kontrollen: Einheiten explizit mitschreiben, Ergebnis gegen eine Erfahrungsgrösse prüfen (ein Kind trinkt keine 60 ml Sirup pro Einzeldosis), Vier-Augen-Prinzip.
Anschluss an das Lehrmittel: Diese Aufgabe verbindet Kapitel 7 (Dreisatz), Kapitel 1 (Masseinheiten) und Kapitel 9 (komplexe Aufgaben / Dosisberechnung) und macht die im Lehrmittel geforderte Plausibilitätsprüfung zum eigenen Lernschritt.